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Ludwigshöhe

Oberhalb des Kanonenplatzes liegt die Ludwigshöhe. Dabei handelt es sich um einen klassischen Aussichtspunkt, welcher bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Die Ludwigshöhe ist der ehemalige Standort des Burghaldenschlosses und der Gipfel des Schlossbergs. Sie wird durch die Flagge der Stadt Freiburg gekennzeichnet. Zu Ehren von Ludwig II., Großherzog von Baden, wurde der Platz zum Stadtjubiläum 1820 in "Ludwigshöhe" umbenannt.

Ludwig II. wurde am 15. August 1824 in Karlsruhe geboren, als Sohn von Leopold, Großherzog von Baden. Er erhielt am 24. April 1852 den Titel eines Großherzogs von Baden. Jedoch wurde Ludwig zuvor im März 1852 wegen einer „nicht heilbaren Geisteskrankheit“ als regierungsunfähig erklärt und musste das Amt an seinen jüngeren Bruder abgeben. Ludwig II. war Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe. Schließlich verstarb Ludwig II. von Baden am 22. Januar 1858, im Alter von nur 33 Jahren.

Direkt hinter der Ludwigshöhe erstreckt sich der Halsgraben der ehemaligen Burg Zähringer Herzöge des Mittelalters. Unterhalb dieses Platzes fand man im Jahr 1819 Steinmosaike der Römer. Man vermutet hier die Reste einer römischen Villa oder eines militärisch genutzten, strategischen Stützpunkts, was die Vermutung bestärkt, dass der Schlossberg schon lange vor der historisch belegten Zeit um 1091 besiedelt war. Der Schlossberg könnte damit bereits zur Zeit der römischen Besiedlung des Oberrheins für strategische Zwecke genutzt worden sein.

Von der Aussichtsplattform auf der Ludwigshöhe bietet sich eine fantastische Rundumsicht auf Freiburg und bei klarer Sicht bis zu den Vogesen.